Unterhaching, 17. Dezember 2008 – die Catenic AG bietet ab sofort eine „Quick Start“-Lösung zur Generierung transparenter Kosten- und Leistungsstrukturen in IT- und Shared Services-Organisationen an. Ziel des Financial Management Lösungsanbieters ist es, Unternehmen innerhalb von nur wenigen Tagen eine fundierte Grundlage zur aktiven und wertbeitragsorientierten Steuerung ihrer Service-Prozesse zu ermöglichen. Laut einer aktuellen Umfrage der Controller’s E-News haben rund 60% deutscher Unternehmen Schwierigkeiten, die Kosten und Leistungen ihrer administrativen Funktionsbereiche genau zu analysieren.
Das Einstiegsangebot der Catenic AG beinhaltet sowohl die Test-Installation der Financial Management Standardsoftware Anafee™ als auch eine konzeptionelle „Best Practice“-Beratung zum Aufbau und Nutzen einer Geschäftsprozess orientierten Kostenträgerrechnung in administrativen Service-Funktionen. Wesentlicher Bestandteil des Piloten ist eine umfassende Analyse der Kostentreiber in einem, gemeinsam mit dem Kunden definierten, relevanten Service-Teilbereich zur Generierung transparenter Kosten- und Leistungsstrukturen. Auf dieser Basis wird ein Service-Katalog entwickelt, in dem die wesentlichen Service-Produkte definiert und anhand ihrer Verbrauchsmengen kalkuliert sind. Darüber hinaus werden die Voraussetzungen für eine spätere wertbeitragsorientierte Leistungsverrechnung nach dem Verursacherprinzip geschaffen.
Ziel der Initiative ist es, Unternehmen in kürzester Zeit eine aussagekräftige Durchleuchtung ihrer administrativen Kosten- und Leistungsstrukturen innerhalb des definierten IT- oder Shared Service-Bereichs zu ermöglichen, um beispielweise Entscheidungen zur Aus- oder Verlagerung administrativer Prozesse auf der Basis vollständiger Kostentransparenz zu treffen.
Eine aktuelle Umfrage des Branchen-Newsletters „Controller’s E-News“ unter rd. 13.000 (IT) Controlling-Verantwortlichen bestätigte die latenten Schwierigkeiten von Unternehmen bei der Analyse ihrer internen Kostentreiber: Demnach stimmten rund 60% der Aussage ganz oder größtenteils zu, dass ihr Unternehmen eine genaue Analyse der internen Service-Bereiche und das Aufbrechen des historisch gewachsenen Verwaltungsmolochs scheue. Zwar würden angeblich bereits 54% eine verursachergerechte Leistungsverrechnung praktizieren oder zumindest planen. Dabei setzten jedoch nur 26% spezielle Tools ein, während 58% ihre Leistungsverrechnung nach wie vor auf Basis von Microsoft Excel durchführten.
„Insbesondere in wirtschaftlich problematischen Zeiten wird vom IT- und Finanz-Controlling volle Handlungsfähigkeit unter Einsatz geeigneter Tools erwartet“, sagte Hubert Bauer, Financial Management-Experte und Vorstandsvorsitzender der CATENIC AG. „Die Schaffung von Kosten- und Leistungstransparenz ist die elementare Grundlage, um Service-Prozesse wertorientiert zu steuern, Kostenfallen beim Outsourcing zu vermeiden sowie nicht zuletzt gesetzliche Dokumentationsrichtlinien einzuhalten“, sagte Bauer weiter.